Wie man sich selbst aus dem Rennen nimmt – VulkanBike Eifel-Marathon

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Es gab dieses Jahr nicht viele Ziele für mich, auf die ich hin trainieren konnte. Neben dem Ziel einfach besser trainiert zu sein als letztes Jahr, war der VulkanBike Eifel-Marathon mit unserer Vereinsmeisterschaft das einzige Renn-Ziel. Im Prinzip war alles darauf ausgerichtet! Ich konnte mich erfolgreich dem Favoriten-Pushing meiner Vereinskollegen entziehen und die Vorbereitung lief fast perfekt. Aber wie heißt es so schön: am Ende kackt die Ente! Warum man sich nicht auf seinem Glück ausruhen sollte und wie schlechte Vorbereitung ein gutes Rennen zerstören kann, publiziere ich hier für Euch!

Mein Trainingsplan besteht aus gefährlichem Halbwissen, zusammen gestellt aus Hörensagen und Abgucken bei BestBikeBuddy Dominik. Aber alles fühlt sich gut an und verschiedene Testeinheiten stimmten mich positiv. Das Material , also mein Rad, war perfekt vorbereitet. Neue Bremsen, neuer Schaltzug, Steuerlager nachgezogen, alles schien perfekt. War es auch bis zu dem Punkt, als das Material und die Gelassenheit versagte.

It’s Friday then….

Entspannt treffe ich Sebastian am Freitag Abend vor dem Hotel in Daun. Wir parken beide direkt vor dem Hotel besser geht es nicht. Kurz eingecheckt, Klamotten aufs Zimmer, Radklamotten an. Wie ein Profi wollte ich eine Vorbelastung fahren. Da es den Freitag über geregnet hatte und ich die Eifel kenne, hatte ich das Rennrad mitgebracht, um das MTB für den Renntag sauber zu halten. Nach einem kurzen Regenschauer fuhr ich den Radweg von Daun Richtung Manderscheidt mit dem Renner. Eine knappe Stunde über nassen Asphalt, mit ein paar Sprints, Unmengen an Schnecken, ein paar Reihern und einem sehr schönen Salamander. Eifel-Feeling pur.

Wieder am Hotel angekommen, kurz unter die Dusche und dann ab zum Italiener. Dort hatten es sich Nadine, Tim und Sebastian schon gemütlich gemacht. Für mich gab es eine große Flasche Wasser und einen Teller leckere Pasta, ein letztes Mal versuchen die Speicher zu füllen. Ein bisschen Social-Media und ein Espresso runden den entspannten Abend ab. Nebenbei klären wir noch, dass mein nur zu dem Event stehen gebliebener Renn-Schnäutzer das Prädikat „seriös“ erhält.

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Zurück auf dem Zimmer habe ich die Rennklamotten zu Recht gelegt und alle Utensilien für unterwegs gepackt. Von mehr als 25000km ohne technischen Defekt verwöhnt, verlasse ich mich auf mein Glück und packe 1 CO2-Patrone, 1 Stopfen für den Reifen und 1 Schlauch ein. Et hat noch immer jot jejange! Danach sinke ich in einen entspannten Schlaf, nicht ahnend wie unentspannt ich mir meinen Rennen versauen würde.

Morning Glory

Pünktlich wie immer werde ich wach. Glücklicher Weise, denn den Wecker zu stellen hatte ich glatt vergessen. Kurz frisch gemacht, ab in die Klamotten und runter zum Frühstück mit Nadine, Tim und Sebastian. Es herrscht auch hier wieder entspannte Stimmung und wir freuen uns auf den Tag. Mittlerweile waren auch die Schilds eingetroffen und wir trafen uns vor dem Hotel. Und sie hatten noch eine Überraschung im Gepäck, Maren war dabei um uns kräftig mit zünftiger Kuhglocke anzufeuern. Eine mega Überraschung, denn Maren und ich sind vor 4 Jahren hier zusammen gestartet. Maren fuhr damals ihr erstes und leider bis jetzt auch einziges MTB-Rennen und ich habe sie unterstützend begleitet. Dass sie dabei war gab noch mal extra Motivation.

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Foto: Christian Siedler

Nach und nach fand sich das ganze Team zusammen und wir haben viel gequatscht, unsere Renn-Schnurrbärte verglichen und gefachsimpelt. Langsam wurde es aber Zeit sich auf das Rennen vorzubereiten und ein wenig die Beine vorzubereiten. Wir begleiteten die Ultra-Marathon Fahrer noch in die Startaufstellung und als Sie in das Rennen gestartet waren, ging ich mit Markus auf eine kurze Aufwärmrunde. Beim Warmfahren hab ich festgestellt, dass Tim Recht hatte, es war richtig warm. Deshalb zog ich mich noch mal um, ein leichteres Unterhemd und Trikot war die bessere Wahl, die Armlinge ließ ich auch im Auto.

Der Plan früh in der Startaufstellung zu stehen um dem hinteren Gedränge zu entgehen, hat prima geklappt. In der Startaufstellung dann der erste kleine Fehler: ich löschte das Anzeigefeld für die verstrichene Zeit, da ich das Gefühl hatte, wenn ich zum Ende hin nicht im Zeitplan liege, mir das negative Gedanken bringen würde. Dass ich die Zeitanzeige aber brauchte um meine Nahrungsaufnahme im Blick zu haben vergaß ich völlig. Das fiel mir dann erst nach den ersten Kilometern ein.

Start! Wie immer sind alle schneller!

Auf den ersten Metern über Asphalt bergab kann ich die Position halten. Aber als es auf den Schotterweg geht, fliegen die ersten an mir vorbei. „Guck am Anfang auf Deine Wattzahl und überpace nicht“ schrieb mir Dominik noch vor ein paar Tagen. Mache ich und denke mir „Sind die alle so fit oder hauen die grade alles raus um dann zu sterben?“ Mäßig gelingt es mir eine relativ gute Leistung zu treten. Aber die Beine fühlen sich wieder mal mies an. Ich möchte mir ein Hinterrad suchen und zufällig überholt mich in dem Moment Friederike von Rapiro Cycling und ich denk mir „Rapiro ist immer gut, also dran bleiben“. Das funktoiniert recht gut, allerdings mit dem Nachteil, dass ich vom nassen Boden nach wenigen Kilometern schon von Friederikes Hinterrad eingesaut bin. An dieser Stelle vielen Dank fürs Pacing!

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Nach dem ersten Downhill und im nächsten kurzen Anstieg merke ich aber, dass es mir jetzt zu langsam wird und ich fahre mein Tempo weiter. Die Beine fühlen sich besser an, aber noch nicht gut. Die spätere Analyse wird zeigen, dass das Gefühl getäuscht hat, ich bin von Anfang an konstante Wattwerte gefahren. Trotzdem muss ich für die nächste Saison an diesem Phänomen arbeiten, da das Gefühl der schweren Beine am Anfang mich mental belastet.

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Danach läuft es gut. Eine Gruppe finde ich wie immer im Mittelfeld nicht, aber dennoch ein paar Fahrer die immer um einen herum sind. Ich fahre mein Tempo. Das erste Mal muss ich an Maren denken, als ich bei ca. 14km einen Trail runter komme und es scharf links geht. An dieser Stelle war Maren fast über den Lenker gegangen und sie war ziemlich überfordert mit der Gesamtsituation, aber sie hat weiter gemacht. Das bestätigt mich in meiner Motivation weiter mein Tempo zu fahren.

Das Unheil nimmt seinen Lauf

Mit der fehlenden Zeit auf meinem Display habe ich mich arrangiert und esse bzw trinke jetzt nach Gefühl und gefahrenen Kilometern, das klappt auch sehr gut. Die Strecke ist teilweise durch den starken Regen am Freitag schön herausfordernd, an manchen Stellen hätte ich bergauf gerne etwas mehr Profil, aber mit gleichmäßigem Krafteinsatz lassen sich die matschigen Stellen sehr gut fahren. Schon seit ein paar Kilometern klappert irgendwas an meinem Rad, ich finde aber während der Fahrt nicht heraus was es ist.

Nach 28 Kilometern gingen die Beine endgültig auf und ich konnte meine Leistung etwas anziehen und konnte zwei Fahrer mit denen ich die letzte Zeit gleich schnell fuhr etwas distanzieren. Leider konnte ich dann feststellen was da die ganze Zeit geklappert hat: mein hinterer Flaschenhalter klappte zur Seite! Die obere Schraube hat sich gelöst und ich startete gar nicht erst mit der Suche. Ich schraubte die unterer Schraube raus und Flasche und Halter wanderten in die Trikottasche. Leider waren die beiden Kontrahenten auch wieder vorbei gezogen. Mental machte mir die Situation mit dem Flaschenhalter gar nichts aus, passiert halt und gut ist.

Kurze Zeit später hatte ich meine Mitfahrer wieder eingeholt und wir fuhren in einen leichten Anstieg der richtig, richtig aufgeweicht war. Obwohl man in die Pedale trat, stand man mit drehendem Hinterrad auf der Stelle. „Das ist ja wie auf der Rolle“ sagte einer der Gestrandeten. Auch ich musste vom Sattel und ein kurzes Stück schieben. Als die Passage überwunden war, ging es wieder richtig gut und ich fuhr ein schönes Tempo. Auf dem folgenden Downhill hörte ich ein Geräusch aus dem hinteren Bereich meines Rad. Ich schob es auf den zentimeterdicken Dreck am Hinterrad und lies laufen.

Desaster selbstgemacht!

Am Ende des Downhills bei ziemlich genau 35km war dann klar: das Hinterrad verliert Luft! Ernsthaft? Mindestens 25000km ohne Reifenpanne und ausgerechnet heute beim VulkanBike und der Vereinsmeisterschaft fahr ich mir was in den Reifen?? Ich war ziemlich fassungslos und damit war auch alle Vernunft und Gelassenheit im Matsch versunken! Hektisch kramte ich mein Werkzeug mit Dichtstopfen aus der Trikottasche. Das Rad nochmal nach unten gedreht, um zu sehen ob die Dichtmilch ihrer Aufgabe nachkommen möchte. Scheinbar war das Loch aber zu groß.

Anstatt jetzt die Handschuhe auszuziehen, die Stelle mit Wasser aus der Trinkflasche zu reinigen um zu sehen wo die undichte Stelle genau ist und dann den Dichtstopfen rein zu drücken, verhalte ich mich wie ein Anfänger. Der ich leider beim Reifen flicken auch bin! Ich habe das noch nie geübt! Wie gesagt, 25000km ohne Platten. Ich bin doch der Siegfried unter den Mountainbikern, meine Reifen sind doch unverletzlich! Aber scheinbar hat ein Fremdkörper dann doch die Stelle des Lindenblatts gefunden!

Für die vorbeifahrenden Mitstreiter muss es ein Bild für die Götter gewesen sein, wie ich da hektisch fluchend versuche den Stopfen in den durch ein Matsch/Dichtmilchgemisch versauten Reifen zu drücken. Erschwerend kommt hinzu, dass der Dichtstopfen scheinbar schon Jahrzehnte im Regal liegt und dadurch viel zu hart ist. Irgendwie bekomme ich dann ein Stück in den Reifen gedrückt, aber richtig dicht ist das nicht. Ich jage einen Teil meiner Co2 Ladung in den Reifen und hoffe. Nach wenigen 100 Metern ist die Luft wieder raus!

Ich versuche den Stopfen noch etwas nach zu drücken, ohne Erfolg. Den Rest der Kartusche rein, in der Hoffnung, dass die Milch dichtet, Fehlanzeige. Schlauch rein nutzt jetzt auch nichts mehr, da ich keine Kartusche mehr habe und auf eine Pumpe ganz verzichtet habe. Als, ich glaube Matthias von Ciclista RCC, seine Pumpe anbietet, lehne ich großzügig ab, ich Idiot! Aber ich wollte nicht, dass jemand durch meine Unfähigkeit sein Rennen unterbrechen muss. Auch Markus, der mich mittlerweile eingeholt hatte, schicke ich weiter.

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Waidwund bis zur Verpflegung

Den Bruchteil einer Sekunde denke ich drüber nach abzubrechen und mich aus dem Staub… äh Matsch zu machen. Aber nix da, aufgeben ist keine Option. Zum Glück bleibt der Luftdruck gerade so bei gefühlten 0,5 bar. So muss ich den langen flachen Anstieg hochschleichen und weiche jeder Wurzel und jedem dickeren Stein aus, um meine Kohlenstoff-Felgen nicht zu beschädigen. Diesen Anstieg hatte ich mir ausgesucht um richtig Zeit gut zu machen, statt dessen verlor ich hier richtig Plätze. 6 Kilometer schleppe ich mich mit etwas mehr als Schritttempo nach oben.

Oben angekommen finde ich nach kurzer Suche jemand der mir seine Standpumpe leiht. Die nächste Herausforderung ist das Tubelessventil aus der Felge zu bekommen. Das Gummi sitzt so fest, dass ich mit dem Reifenheber Gewalt anwenden muss. Den Schlauch einziehen gelingt dagegen auf Anhieb und ohne weitere Probleme. Der Besitzer der Pumpe leistet mir noch Hilfe beim aufpumpen und dann ist das Rad endlich wieder einsatzbereit. Vielen Dank an den unbekannten Helfer. Noch kurz die Flasche aufgefüllt und weiter gehts.

Blutzoll und ein Teammitglied motiviert zum Endspurt

Eine Abfahrt, Monte Mausi, Straße überqueren, kurz hoch, finale Abfahrt, endloser Radweg, mörderischer Schlußanstieg! Das steht noch an. Auf dem Weg zum Monte Mausi überhole ich einen langsameren Fahrer und sehe zu spät, dass Äste in meine Spur ragen. Naja Zähne zusammen beißen und durch. Es fühlt sich an als würde mir der Arm abgeschnitten. Die Äste waren wohl mit Dornen des Todes ausgestattet. In Bruchteilen von Sekunden rint hellrotes, sauerstoffgetränktes Blut meinen Arm hinunter. Aber was solls, die Strecke fordert halt ihren Blutzoll. Soll sie haben!

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Am Fuße des Monte Mausi merke ich, dass die lange Pause fatal für die Beine war. Es fühlt sich an als ist nix mehr drin! Zwei Dinge helfen: Uli ist da! Er springt immer am Monte Mausi rum. Letztes Jahr konnte ich noch einen Sprint fürs Video machen, dieses Jahr war das nicht möglich. Dennoch half es natürlich, dass Uli anfeuerte, ich konnte einige Fahrer überholen. Natürlich machte er auch Fotos! Die Analyse zeigt übrigens auch hier, dass es nur ein Gefühl war. Ich habe dieses Jahr meinen persönlichen Rekord auf dem ersten steilen Stück gefahren und war genauso schnell wie z.B. Tim, Schildi und Donato bei ihrem persönlichen Rekord.

Die zweite Motivation war, dass ich Sebastian weiter oben im Anstieg sehen konnte. Er hatte mich während des Schlauchwechsels überholt. Den wollte ich auf jeden Fall noch schnappen! Also noch Mal alles geben! Die vermeintlich letzten Körner verschoss ich auf dem letzten ganz kurzen Stich. Auf dem Asphalt bergab Richtung Radweg sah ich, dass ich näher heran gekommen war. Dann kam der Radweg! Radweg heißt IMMER: Ballern! Also Kette rechts und Feuer. Und wie jedes Mal hatte ich Spaß satt und richtig Druck auf dem Pedal. Ich wechselte mich mit einem Niederländer von der 100ter Strecke im Wind ab und mit gefühlten 100km/h ballerten wir an Sebastian vorbei.

Im Ziel und richtig enttäuscht

Den Ortsanstieg in Daun zum Ziel überlegte ich mit Sebastian zusammen zu fahren, also machte ich etwas langsamer. Aber Sebastian hatte ein paar Probleme und so fuhr ich dann alleine ins Ziel. Natürlich wartete da die beste Crew mit großem Jubel und mit Maren gab es noch ein HighFive! Aber ich war mächtig enttäuscht. Enttäuscht über meine desaströse Krisenbewältigung! Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Ich war auch über die vermeintlichen Probleme mit meinen Beinen enttäuscht.

Die Analyse zeigt allerdings, dass ich auf einem sehr guten Leistungsniveau gefahren bin und meine Trainingserfolge sich durchaus widerspiegeln und belegbar sind. Eine Zielzeit unter 3 Stunden wäre vermutlich erreichbar gewesen. Das motiviert mich natürlich an den Baustellen zu arbeiten und nächstes Jahr die offene Rechnung zu begleichen!

Wie immer: Danke!

Danke an ein perfektes Team! Egal ob meine fahrenden Teamkollegen oder die Mediacrew in Form von Dini und Nini, es war wieder ein tolles Rennevent! Danke an Rebecca und ganz besonders an Maren fürs bejubeln im Ziel! Und natürlich an den Veranstalter für ein perfekt organisiertes Event. Die Strecke war wieder unglaublich gut ausgeschildert und markiert und die Streckenposten immer aufmerksam und hilfsbereit! Zu guter Letzt: Danke Uli! Dein Coffechains-Grafiti am Fuße des Monte Mausi war wieder mal eine gelungene Überraschung!

Wir sehen uns alle 2022 an gleicher Stelle und wenn man den Gerüchten glauben darf, wird es eine epische Schlacht um die Vereinsmeisterschaft!

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Ein Gedanke zu „Wie man sich selbst aus dem Rennen nimmt – VulkanBike Eifel-Marathon“

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Ansgar Girsig

Ich bin schon immer Radfahrer gewesen. In meiner Jugend bin ich immer lieber mit dem Rad anstatt mit dem Bus zur Schule gefahren und war auch mit Freunden immer auf dem Rad unterwegs. In der Zeit des Arbeitslebens und der Familienbildung war ich sportlich relativ inaktiv. Nach einer Knieoperation 2014 war das Rad die beste Reha und es hat sich stetig bis zur Sucht entwickelt. Heute geht es nicht mehr ohne Rad und der Wille immer besser zu werden ist mein Antrieb.