Die MAXXIS BIKE Transalp Streckenvorschau 2023

2 Knopf mit

Zusammen mit BIKE Transalp Streckenchef Marc Schneider präsentieren wir euch auch in diesem Jahr die Etappenvorschau der BIKE Transalp 2023. Damit du auch in Zukunft keine Episode mehr verpasst, abonniere am besten direkt unseren Podcast im Podcatcher deiner Wahl.

Hier findest du ab dem 19.01.2023 die Streckenvorstellung der BIKE Transalp 2023 exklusiv im Coffee and Chainrings Podcast mit Race Director Marc Schneider

Maxxis Bike Transalp Logo
0
Day
:
sep
0
Hour
:
sep
0
Minute
:
sep
0
Second

Die Bike Transalp Streckenvorschau - Veröffentlichungstermine

"Maxxis BIKE Transalp 2023 Etappe 3 - " erscheint am 16. Februar 2023 um 06:00 Uhr .
Am Mikrofon: Marc Schneider , Tim

"Maxxis BIKE Transalp 2023 Etappe 4 - " erscheint am 2. März 2023 um 06:00 Uhr .
Am Mikrofon: Tim , Marc Schneider

"Maxxis BIKE Transalp 2023 Etappe 5 - " erscheint am 16. März 2023 um 06:00 Uhr .
Am Mikrofon: Tim , Marc Schneider

"Maxxis BIKE Transalp 2023 Etappe 6 - " erscheint am 30. März 2023 um 06:00 Uhr .
Am Mikrofon: Tim , Marc Schneider

"Maxxis BIKE Transalp 2023 Etappe 7 - " erscheint am 13. April 2023 um 06:00 Uhr .
Am Mikrofon: Marc Schneider , Tim

Die Etappen der BIKE Transalp 2023 im Überblick! #CANTCOPYTHEALPS

Etappe 1 | NAUDERS – RESCHENSEE

  • 51,25 Kilometer
  • 2209 Höhenmeter
  • Level 4/5
Von Nauders zum Reschensee – für Genussradler ist das eine schnelle Spritztour zum Kaffeetrinken am See-Ufer. Wer allerdings mit dem Mountainbike hierher kommt, ins Gebiet der 3-Länder-Enduro-Trails, wird nie im Leben daran denken, über den Radweg abzukürzen. Das Netz an Mountainbiketrails im Dreiländereck zwischen Österreich, Italien und der Schweiz genießt einen exzellenten Ruf und das 3-Länder Enduro Race ist jedes Jahr ausgebucht

Die Racer stehen auf das erdige, ruppige Terrain. Wer hier zum Biken geht, muss mit Wurzeln und Steinen auskommen und darf sich von Absätzen nicht aus der Ruhe bringen lassen. Aber es sind nicht alle Trails so anspruchsvoll, dass sie ausschließlich Enduro-Racern mit besten Skills vorbehalten sind. Deswegen passen die Trails auch für die Transalp und durch die Nähe der beiden Etappenorte bietet sich erstmals die Chance, sich im Revier ein wenig mehr umzusehen als die Jahre zuvor. In Nauders geht es vom Start weg bergauf, zunächst auf der oberen Pitsche, einem Panoramaweg über dem Ort. Das Ziel des ersten Anstiegs ist Bergkastel, die Bergstation des Skigebiets von Nauders. Ab der Valdafuralm, überm Wald, bieten sich bald freie Blicke in die Berge. Von hier rumpeln ein Wiesenpfad und ein ruppiger Karrenweg noch einmal knackig hinab zur Goldseehütte. Da verliert man zwar ein paar Meter, aber die kurze Abwechslung bergab macht den Anstieg kurzweilig. Am höchsten Punkt wartet eine lässige Flow-Trail-Kombination, der Bergkastel-Trail zur Stieralm und der Plamort-Trail von der Stieralm über das Hochmoor zur italienischen Grenze. Nach Passage der alten Panzersperre ist bereits einer der besten Panorama-Plätze der 2023er Transalp erreicht. Jetzt ragt die weiße Gletscherkappe des König Ortler, mit 3905 Metern Höhe der größte aller Tiroler, weit hinten über dem Reschensee auf, der einem hier oben zu Füßen liegt. Hier beginnt eine rasante Abfahrt hinab zur Etschquelle und zum Ufer in Reschen. Der zweite Anstieg des Tages kann beginnen. Über die Reschener Alm führt der Weg ins Rojental und weiter hinauf nach Schöneben. Das ist nach Bergkastel die zweite Bergstation des Tages und einer der größten Trail-Verteiler des Reviers. Wir nehmen jetzt den Oberen und Unteren Spin-Trail. Und die Federung darf jetzt richtig arbeiten, weil diese Trails, wie oben schon angedeutet, gepflegt, aber nicht planiert werden. So hoppelt man voller Konzentration und Reaktionsbereitschaft hinab zum See und nimmt, weil er quasi auf dem Weg liegt, am Ende noch den Haider Flow Trail mit, der einen nochmal etwas durchrüttelt und mit müden Händen in St. Valentin auf der Haide ausspuckt. Die Arme dürfen sich jetzt etwas ausruhen, die Beine allerdings noch nicht. Die müssen noch die Staumauer des Reschensees erklimmen und die letzten vier flachen Kilometer ertragen – zur Ziellinie am berühmten versunkenen Kirchturm in Graun. Etappe 1 auf bike-transalp.de

Etappe 2 | RESCHENSEE – LIVIGNO

  • 97,47 Kilometer
  • 3080 Höhenmeter
  • Level 5/5

Vor 70 Jahren wurde der Reschensee aufgestaut und seither schaut von dem Dorf Graun nur noch der alte Kirchturm heraus. Der Ort wurde damals abgerissen und am Ufer neu aufgebaut. Nur den Turm wollte man nicht umstoßen und das im See zurückgelassene Relikt erlangte schnell Berühmtheit, wurde millionenfach fotografiert. Heute wird dessen „Instagramability“ sogar noch katalysiert durch die Netflix-Serie „Curon“, deren mystisch-düstere Erzählung den Turm mit neu gewobener Sagenhaftigkeit umhüllt. Und genau da, vor dieser Filmkulisse, startet die zweite Etappe der BIKE Transalp 2023.

Vermutlich ist dann die Stimmung weniger düster, denn das ist eher ein sonniger Platz am Ufer, an dem Kite-Surfer mit den Winden spielen und Radfahrer den See auf dem Radweg umrunden. Nur ein kurzes Stück verweilt die Transalp aber an diesem Uferweg, um bald, auf der Strecke des Ortler Bike Marathons durch lichte Lärchenwälder in die Sonnenhänge das oberen Vinschgau einzutauchen. Der mächtige Gipfel des Ortler zieht einen jetzt wieder in seinen Bann und mit seiner Anziehungskraft weiter hinein in dieses weite Tal, hinab nach Mals, dorthin, wo sich die Apfelblüten schon früh im Jahr von der Sonne verwöhnen lassen. Aber auch noch einmal hinauf in die vom Panorama erfüllten Sonnenhänge oberhalb. Das ist bis hier hin alles brandneu, denn erst hinter den Toren von Mals, ab Laatsch, stoßen erfahrene Transalp-Teilnehmer wieder in bekanntes Terrain vor. Ins Münstertal schwingt sich jetzt die Strecke über die Schweizer Grenze hinauf. Und klettert weiter zur Passhöhe „Döss Radond“ auf 2235 Meter Höhe. Jetzt geht es wieder nach Italien, aber nicht mehr nach Südtirol, sondern in die Lombardei. Die begrüßt die Transalp-Starter mit einem ihrer schönsten Plätze, dem zauberhaften Val Mora, an dessen Talflanke sich der Trail im Auf und Ab hinausschlängelt bis bald der Lago San Giacomo di Fraéle ins Blickfeld schießt. An dessen Ufer dürfen sich die Beine noch einmal etwas entspannen, bevor der ebenso knackige wie spaßige Schlussspurt nach Livigno beginnt. Der Anstieg durch das Val Pettini über die Alpe Trela zum Passo Trela raubt Dir die letzten Körner, dafür ist aber der Trail vom Pass durch das Val Torto zum Ufer des Lago di Livigno zum Zunge schnalzen. Auch der Umweg über die Teas, die Almhütten oberhalb von Livigno, hat das Potenzial zu nerven. Dafür gibt’s aber am Ende noch einen lässigen Trail zur Ponte Lungo. Ein kurzer Schlenker über den Radweg beendet schließlich diese Ehrenrunde um Livigno an der Plaza Placheda. Etappe 2 auf bike-transalp.de

Kennst du schon unser Race Tagebuch zur BIKE Transalp 2022?