Ansgar

Ich bin schon immer Radfahrer gewesen. In meiner Jugend bin ich immer lieber mit dem Rad anstatt mit dem Bus zur Schule gefahren und war auch mit Freunden immer auf dem Rad unterwegs. In der Zeit des Arbeitslebens und der Familienbildung war ich sportlich relativ inaktiv. Nach einer Knieoperation 2014 war das Rad die beste Reha und es hat sich stetig bis zur Sucht entwickelt. Heute geht es nicht mehr ohne Rad und der Wille immer besser zu werden ist mein Antrieb.

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Zwift – Urukazi Map auf Makuri Islands

Pünktlich zum Start der Indoor-Saison spendiert uns Zwift einen neuen Teil der Welt Makuri Islands: Urukazi. Schon der Hauptteil Yumezi und die Erweiterung Neokyo sind bunt und detailreich im Design und die neueste Karte Urukazi steht ihren Vorgängern in Nichts nach. Ich habe die Karte abgefahren und teile mit Euch meine Eindrücke.

Als Kind der Achziger und Neunziger bin ich mit Atari 2600 und Gameboy aufgewachsen, gefolgt von PC Daddelei und natürlich nächtelanges zocken an der Playstation. Deshalb war Zwift für mich von Anfang an eine Gamingplattform auf der man trainieren kann. Freies Fahren ist für mich die Lieblingsdisziplin. Als im Mai 2021 die Plattform um die Welt Makuri Islands erweitert wurde, war ich verdammt froh über neue Strecken, denn Watopia und Co war ich etwas überdüssig. Jetzt wird meine Lieblingswelt Makuri Islands mit einem kleinen aber feinen Teil erweitert.

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Ötztaler Radmarathon 2022 – vom First Date zur Liebe?

Jetzt stehe ich hier Sonntags um 5:15 Uhr in Sölden auf der Hauptstraße an der BP Tankstelle 100 Meter vor der Startlinie beim First Date mit dem Ötztaler Radmarathon. Einzig vertraute Person in einer riesigen Menschenmenge ist meine liebe Frau hinter dem Absperrgitter. Und Menschen sind auch das, was mich in den nächsten 5 Stunden am meisten stören wird. Danach wird es besser. Alles andere ist Erlebnis pur! Viele Dinge werden so eintreten wie mir prophezeit wurde, aber viele Dinge werden auch so funktionieren, wie geplant. Ein Ziel immer im Fokus: meine Radklamotten-Leidenschaft mit dem Finisher-Trikot zu befriedigen. Dort hin ist es ein langer Weg. Wird es Liebe oder wird es das First Date des Grauens?

Menschen und Rennräder! Überall! Schon auf dem frühen Weg um 5 Uhr zur Startaufstellung begegnen meiner Frau und mir nur Spiegelbilder. Rennradfahrer mit Fahrerfrauen, leider viel zu selten Rennradfahrerinnen. Vorbei am Zielbogen, dem ersten Startblock und an den noch schlaff auf der Wiese liegenden Werbe-Heißluftballons, ergattere ich einen Platz sehr weit vorne in der Startaufstellung. Der erste Haken in der Ötztaler ToDo-Liste kann gesetzt werden.

Befindlichkeitsprotokoll

Plötzlich Off-Season – Befindlichkeitsprotokoll #16

Jeder ambitionierte Radsportler sollte eine Off-Season-Phase einlegen. Ein Zeitraum in dem das Rad einfach mal stehen gelassen wird, um dem Körper ein längere Erholungsphase zu gönnen. Und auch der Geist benötigt Erholung von der Trainings- und Rennbelastung. Üblicher Weise legt man diese Phase irgendwo in den Oktober oder November. Dann werden die Wettkämpfe weniger und man kann früh genug wieder für die neue Saison mit dem Training einsteigen. So ähnlich hatte ich es auch geplant, aber dann kam es anders.

Am 11. September startete plötzlich und unerwartet meine Off-Season. Und mir geht es gut damit. Der Drang aufs Rad steigen zu wollen fehlte in den letzten drei Wochen komplett. Sportliche Aktivitäten jeglicher Art waren auf Eis gelegt. Und das ohne ein körperliches Defizit. Es hat sich so ergeben. Natürlich spielen einige Faktoren eine Rolle. Ein Analyseversuch!

Befindlichkeitsprotokoll

First Date Ötztaler – Befindlichkeitsprotokoll #15

Noch nie in meiner noch kurzen Radsport-Phase war ich vor einer Veranstaltung so aufgeregt und habe mir so viele Gedanken gemacht wie zur Zeit. Alles dreht sich momentan um den bevorstehenden Ötztaler Radmarathon am 28.08.2022. Es fühlt sich an wie ein First Date und genau so spannend ist es auch. Dabei ist es keine negative Aufregung, auch wenn sich immer wieder Zweifel anschleichen. Ein Einblick in meine Gedankenwelt.

Es fühlt sich ein bisschen so an wie die Zeit in der ich meine Frau kennengelernt habe. Eine positive Aufregung auf das was da kommt. Viele Gedankenspiele wie es wohl werden wird, wie es sich anfühlt und natürlich welches Ende es nehmen wird. Quasi ein First Date mit einem Radsport-Monument.

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Wie man sich selbst aus dem Rennen nimmt – VulkanBike Eifel-Marathon

Es gab dieses Jahr nicht viele Ziele für mich, auf die ich hin trainieren konnte. Neben dem Ziel einfach besser trainiert zu sein als letztes Jahr, war der VulkanBike Eifel-Marathon mit unserer Vereinsmeisterschaft das einzige Renn-Ziel. Im Prinzip war alles darauf ausgerichtet! Ich konnte mich erfolgreich dem Favoriten-Pushing meiner Vereinskollegen entziehen und die Vorbereitung lief fast perfekt. Aber wie heißt es so schön: am Ende kackt die Ente! Warum man sich nicht auf seinem Glück ausruhen sollte und wie schlechte Vorbereitung ein gutes Rennen zerstören kann, publiziere ich hier für Euch!

Mein Trainingsplan besteht aus gefährlichem Halbwissen, zusammen gestellt aus Hörensagen und Abgucken bei BestBikeBuddy Dominik. Aber alles fühlt sich gut an und verschiedene Testeinheiten stimmten mich positiv. Das Material , also mein Rad, war perfekt vorbereitet. Neue Bremsen, neuer Schaltzug, Steuerlager nachgezogen, alles schien perfekt. War es auch bis zu dem Punkt, als das Material und die Gelassenheit versagte.

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Der Kampf um den Klumpen!

Wir befinden uns im Jahre 2021 n. Chr. Ganz Mountainbike-Eifel-Land ist von Corona besetzt… Ganz Mountainbike-Eifel-Land? Nein! Ein von unbeugsamen Mountainbikern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten! Und so freuen wir uns, auch dieses Jahr wieder unsere Vereinsmeisterschaft im Rahmen des VulkanBike Marathons in Daun austragen zu können.

Und der Kampf um den Klumpen, unserer Vereins-Trophäe, wird dieses Jahr unerbittlich und in voller Härte ausgetragen! Es sind noch einige Rechnungen zu begleichen und die VulkanBike-Trails sind das richtige Schlachtfeld. Und bis auf wenige Ausnahmen werden alle Vereinsgenossen dem Ruf der Vulkan-Wildnis folgen. Hier gibt es eine realistische Einschätzung der sportlichen Situation und natürlich verteilen wir auch die Favoriten-Rolle!

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Wir sind nicht betroffen und dennoch betroffen!

Was wir damit sagen wollen, ist dass wir persönlich von der Flut-Katastrophe nicht oder nur leicht betroffen sind, wir aber stark mit den Opfern mit fühlen und deshalb vom Gefühl betroffen sind. Wir haben im Hintergrund geholfen wo es uns möglich war. Viele von uns haben Geld oder materielle Dinge gespendet, Sebastian und Schildi samt Familie haben sich stark persönlich eingebracht und vor Ort geholfen. Aber gerade die finanzielle Unterstützung der Flut-Opfer ist noch lange nötig. Da wir keine eigene Spendenaktion starten wollen, möchten wir Euch ein paar Spendenmöglichkeiten nennen, die uns am Herzen liegen.

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Zwift – Willkommen in Japan

Das Wetter macht uns im Moment noch nicht wirklich Spaß, scheint der April seine Wetter-Kapriolen noch bis Ende Mai schicken zu wollen. Da passt es sehr gut, dass Zwift uns eine neue Karte in einer neuen Welt spendiert. So wird die Wartezeit auf den Frühling bzw Sommer mit etwas Abwechslung verkürzt. Heute stelle ich Euch kurz die neuen Strecken der Karte Yumezi auf Makuri Islands vor. Dabei geht es nicht nur um die Strecken selber, sondern auch um die Welt, die in meinen Augen sehr gelungen geworden ist.

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Die Teaser auf den sozialen Kanälen von der neuen Welt auf Zwift machten schon sehr neugierig und es herrschte bei mir eine gewisse Vorfreude. Habe ich die meisten Strecken der aktuellen Welten mindestens einmal gefahren, deshalb war es Zeit für etwas Neues. Und ich bin vom ersten Kilometer an begeistert.

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Die Schlacht um den Klumpen – Vereinsmeiterschaft 2020

Am kommenden Samstag ist es so weit: die heiß umkämpfte und begehrte Vereinsmeisterschaft geht in die zweite Runde! Nach der gelungenen Premiere 2019 im Rahmen des Mountainbike am Rursee Marathon, werden die Kontrahenten in diesem Jahr rund um Daun beim VulkanBike Marathon aufeinander treffen.

Nicht nur die Strecke ist für die Vereinsmeisterschaft ist neu, als Trophäe kann ein neuer Wanderpokal ergattert werden. Diesen einzigartigen Pokal hat der amtierende Vereinsmeister Schildi gestiftet und dieser Pokal hat Potential zur Legende, mit einem Namen wie Donnerhall: „der Klumpen“!

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Stoneman Arduenna silber

Nach dem mein Stoneman Glaciara Abenteuer in der Schweiz auf Grund totaler Selbstüberschätzung schief gegangen ist, hoffte ich für den neuen Stoneman Arduenna dazu gelernt zu haben. 176 Kilometer mit 3400 Höhenmetern auf zwei Tage verteilt sollte eine Stoneman Trophäe in Silber zum Ergebnis haben. Der Spruch „erstens kommt es anders und zweitens als man denkt“ sollte wieder Mal in diversen Situationen der Wahrheit entsprechen.

Als die Nachricht kam, dass wir von Coffee & Chainrings einen Stoneman in unsere Nähe bekommen sollten, war die Freude groß. Hatten Schildi, Daniel und ich uns doch in der Schweiz auf dem Stoneman Glaciara infizieren lassen. Obwohl es keiner von uns geschafft hatte den Glaciara zu finishen, wurden für den Stoneman Arduenna direkt Pläne geschmiedet. Während Daniel, Thomas und Reinhard den Stoneman in Belgien direkt mit Gold veredeln wollten, kam für mich mit den Erfahrungen des Glaciara nur Silber in Frage. Und damit alles perfekt lief, plante ich auch großzügig.