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Kalt war es hier eigentlich immer! Aber allein die herzliche Stimmung und die aufopferungsvolle Mithilfe des ganzen Dorfes, um dieses herrliche Rennen am Leben zu erhalten, lohnt schon dabei zu sein!

Schlammig und matschig war es ja schon öfter, aber dieses mal übertrifft alles bisher dagewesene! In der Nacht gießt es wie aus Kübeln. Am Vortag noch trocken, verwandeln sich viele Trails in eine einzige Rutschbahn, gespickt mit Schlammlöchern. Normalerweise kann man (ich) auf der Strecke einen 20er Schnitt fahren, aber wenn man runter nicht viel schneller ist als rauf, dann klappt das nicht.

In der dritten Runde kam tatsächlich noch die Sonne raus. Vielleicht hätte ich einfach noch ein bisschen langsamer fahren sollen, dann hätte die Sonne die Strecke schon abgetrocknet!

Mein Teampartner für die Alpentour Trophy Martin Alexander ist mir schon in der ersten Runde auf und davon gefahren… aber bis zur Alpentour Trophy habe ich ja noch 8 Wochen zum Trainieren.

Irgendwann komme auch ich ins Ziel, von oben bis unten mit Schlamm zugekleistert. Alles wartet auf mich? Wieso? Habe die Altersklasse gewonnen! War allerdings auch der einzige, der auf der Langdistanz in der AK durchgekommen ist. Zu meiner Freude gibt es als Siegerpreis wieder das riesige Bauernbrot! Sehr lecker!

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