Sehr kurzfristig – fast schon spontan – habe ich mich auf Anregung meines Arbeitskollegen Tower und seines Kumpels Seppo, doch noch dazu entschlossen, die Cyclingworld zu besuchen. Bahnfahrt und Eintrittskarten wurden schnell online gebucht und los ging die Reise nach Düsseldorf.

Man muss schon sagen: Wenn man die Bahn im IC-Modus nutzt, ist das eine prima Sache und man ist Ruck-zuck auf dem Böhler Areal (Messegelände).

Hier ist die Hölle los! Das Phantasialand für uns Radsportenthusiasten.

Bei bestem Wetter schlenderten wir nach dem Check-in durch die vielen Hallen: Schmiedehalle, Kaltstahlhalle, Federnfabrik, Kesselhaus, Glühofenhalle, Halle am Wasserturm. 350 Aussteller, 500 Brands, 27.000 Besucher, 5.000 Testfahrten, Wahnsinn. Alle waren sie gekommen, um ihre Neuheiten zu präsentieren, auch die Großen der Branche. Rennräder, Gravelbikes, Lastenräder, E-Bikes usw. und hier und da auch ein Bio-MTB 😉. Natürlich auch Bekleidung und jede Menge Zubehör. Es würde den Rahmen sprengen hier alles aufzuzählen.

Eines ist jedoch bei den meisten hängen geblieben: das 32er-Laufrad.

Wir konnten mit Henry Lesewitz von Bike Ahead, einer deutschen High-End Fahrradkomponenten-Marke, die sich auf extrem leichte Carbonteile spezialisiert hat, ausgiebig über das Thema sprechen. Bike Ahead hat bereits ein 32er Serien-Hardtail in ihremPortfolio und man ist sich sicher: Das wird das neue „große“ Ding. Ich muss sagen, dass ich vor der Messe noch nicht so recht an den Erfolg von den 32ern geglaubt habe. Wenn man aber sieht, wie viele Bikes, Laufräder usw. dort vertreten waren, wie hoch der Zuspruch und wie erfolgreich die ersten Tests gelaufen sind, glaube ich inzwischen auch, dass es zu 100% kommen wird, zumindest im Gravel- und MTB-Bereich. Für ausgiebige Testfahrten reichte die Zeit am Ende leider nicht mehr, Möglichkeiten dafür gab es draußen auf dem Gelände genug.

Eine rundum gelungene Veranstaltung

Abwechslungsreich, inspirierend und mit überraschend gutem Catering inklusive kostenfreiem Kaffee an einigen Ständen. Ich komme gerne im nächsten Jahr wieder, vielleicht ja dann auch offiziell als Pressemensch.

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