Training

Rampen Coffee & Chainrings - Trainingstagebuch Vogesen Tag 3 - Col de Freland

Die Gang in den Bergen – Trainingstagebuch Vogesen Tag 3

23. Mai 2018 – Es ist Mittwoch, es ist Bergfest. Nachdem wir gestern am Dienstag unseren Ruhetag nach der Hagelschlacht eingelegt haben, ist der Plan heute früh wieder aufs Rennrad zu steigen und eine Runde durch die Berge zu drehen. Gut woanders kämen wir, seien wir ehrlich, sowieso nicht wirklich hin, ohne uns noch weiter zu verausgaben.

Leider kommen wir nicht dazu, den Plan so wie er gedacht war, in die Tat umzusetzen, denn Maren muss leider mit einem kaputten Magen aussetzen. Irgendwas im Müsli hat sie ausgeknockt. Und so suche ich mit Markus Hilfe eine schöne Route aus und setze mich allein auf mein Schatzi. 42 Kilometer mit etwa 1.200 Höhenmetern sollen es schließlich werden.Weiterlesen »Die Gang in den Bergen – Trainingstagebuch Vogesen Tag 3

Coffee & Chainrings - Trainingstagebuch Vogesen Tag 2-min

Die Gang in den Bergen – Trainingstagebuch Vogesen Tag 2

21. Mai 2018 – Wenn ich geglaubt hatte knapp 1.000 Höhenmeter auf 57 Kilometern wären viel, dann wurde ich heute eines besseren belehrt! Im dreier Team geht es um kurz nach 11 Uhr in einer leicht anderen Zusammensetzung wieder auf die Straße. Daniel, ein Freund von Maren kommt uns aus Freiburg besuchen und wir planen 87 Kilometer mit etwa 2.000 Höhenmetern.

Anders als gestern geht es für uns direkt bergauf. Und OH MEIN GOTT ich spüre meine Beine vom ersten Kurbelanschlag an. Die Oberschenkel wären lieber eingewickelt in einer warmen Decke auf der Couch geblieben und meine Knie zwicken als hätte jemand Reißnägel reingehauen. Na gut … letzteres ist dezent übertrieben aber vielleicht verdeutlicht es meine Gefühle gegenüber dieser Steigung. Außerdem fahre ich heute das erste mal getaped. Markus hat mich und meine Knie mit hübschem blauen Klebeband versorgt, damit ich ohne Schmerzen die Berge rauf komme. Hat wohl nicht geklappt.Weiterlesen »Die Gang in den Bergen – Trainingstagebuch Vogesen Tag 2

Coffee & Chainrings - Trainingstagebuch Vogesen Tag 1 - Das Team

Die Gang in den Bergen – Trainingstagebuch Vogesen Tag 1

20. Mai 2018 – Berge sind was Tolles. Zum Anschauen, zum Wandern oder auch zum Radfahren. Naja vor allem zum Radfahren. Auch wenn ich, gerade in der ersten Serpentine steckend, nicht unbedingt glaube, dass jemand beim Bau dieser Straßen an Verrückte wie uns gedacht hat, die sich mit 8 km/h Spitzengeschwindigkeit die Höhenmeter erobern.

Aber gerade diese Herausforderung ist es, die mich an den Bergen reizt. Es tut weh, es ist schwer und ja, es macht high. Wenn man erst einmal so einen Gipfel erklommen hat, bekommt man schon einen kleinen Endorphinschub.

Coffee & Chainrings - Trainingstagebuch Vogesen Tag 1 - Markus und Maren

Markus und Maren freuen sich auf die Höhenmeter.

Berge und Serpentinen sucht man bei uns im Rheinland jedenfalls (bis auf ein paar Hügel) vergeblich. Daher freu ich mich umso mehr, dass Markus Maren und mich gefragt hat, ob wir Lust haben, eine Woche lang die Vogesen unsicher zu machen. Da musste gar nicht lange überlegt werden! Räder gesattelt, Sachen gepackt und ab ins schöne Städtchen Orbey in der Nähe von Colmar. Und da sitze ich jetzt und schreib dieses kleine Tagebuch für euch.Weiterlesen »Die Gang in den Bergen – Trainingstagebuch Vogesen Tag 1

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Saisonrückblick Teil I: Meer oder weniger

Alles sollte besser werden. Professioneller. Effektiver. Nach meinem vergebenen Halb-Sabathical und Triathlon Jahr 2016 und im Bewusstsein der Tatsache, dass ich aufgrund privater (Bau-) und beruflicher (Bausstelle) Stresssituationen wenig Zeit zur Verfügung haben werde, wollte ich die zur Verfügung stehende Trainingszeit effektiv nutzen. Also ließ ich mir nach Jahren des mehr oder minder erfolgreichen (im Nachhinein wohl eher mehr…) Selbsttrainings, extern einen professionellen Trainingsplan erstellen und kaufte das begleitende Coaching und die individuelle Trainingssteuerung gleich… Weiterlesen »Saisonrückblick Teil I: Meer oder weniger

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LEIDENschaft Befindlichkeitsprotokoll #5

Mit Leidenschaft wird ein Gefühl oder eine Emotion beschrieben, die man für eine Sache oder eine Tätigkeit empfindet, sie kann so wohl positiv als auch negativ sein. Alle von uns kennen dieses Gefühl, in den meisten Fällen als positives. Man kann dieses Wort aber auch in seinem ursprünglichen Sinn betrachten: es beschreibt etwas, dass Leiden schafft! Darum geht es in diesem Beitrag. Ein aktuelles Ereignis hat mich dazu bewogen, über das Wort in seinem ursprünglichen… Weiterlesen »LEIDENschaft Befindlichkeitsprotokoll #5

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Motivation auf Anschlag Befindlichkeitsprotokoll #3

Der September wird ein Highlightmonat! Ich fühle mich leistungfähig wie nie, es stehen für mich MTB-Rennen an und die Premiere als Betreuer bei einem 24 Stunden Rennen. Außerdem wird das Laufen intensiviert. Die Traningseinheiten mit Daniel aktivieren zusätzliche Motivation! Die größte Motivation ziehe ich im Moment aus der Zusammenarbeit mit Daniel. Den Umstand, dass wir jetzt viel mehr Einheiten zusammen fahren können, liegt in erster Linie daran, dass meine jüngere Tochter jetzt auf der weiterführenden… Weiterlesen »Motivation auf Anschlag Befindlichkeitsprotokoll #3

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Triathlon – nichts richtig und von allem zu wenig?

Drei Monate und drei Tage ist es her. Das Vorbereitungstraining auf die Radsaison lief gerade an und die laufbegeisterten Kollegen zwangen mich quasi dazu, mich für den vom Arbeitgeber gesponserten Silvesterlauf anzumelden. Der Anfang vom Ende der (Selbst-)Zufriedenheit. Faktenlage Nov15: Die ersten Laufeinheiten seit 2013(!) gingen überraschend leicht von der Hand und machten sogar wieder so etwas wie Spaß. Die Ziele auf dem Mountainbike erschienen nach TransAlp und div. 24h Soloritten alle nicht reizvoll oder… Weiterlesen »Triathlon – nichts richtig und von allem zu wenig?

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#XTERRA Challenge accepted

Weil der Spaß im Training nicht zu kurz kommen darf: Es gibt tatsächlich eine Wasserrutsche mit Zeitnahme und Ranking in meinem Schwimm-Trainingsbad. Challenge accepted! #triathlon #xterra — der Tim (@ethackt) November 28, 2015

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Tims persönlicher Saisonrückblick 2015

Mit der Transalp als großem Ziel, stand die vergangene Saison vollkommen im Zeichen der Vorbereitung auf das spektakuläre Hauptevent. Trotz des neuen Arbeitgebers, was in der Einarbeit durchaus mit Stress und sowieso, in meinem Job mit vielen Überstunden verbunden ist, startete das Training im November 14 planmäßig und ich konnte sowohl große Umfänge, als auch die geplanten Belastungen fast vollständig umsetzen.

Einen ersten Dämpfer gab es dann im März 15, als mich eine Grippe bisher unbekannten Ausmaßes völlig aus der Bahn warf und (wie ich erst später merken sollte) mich die ganze Saison verfolgte. Zwei Wochen Trainingsausfall sowie drei Wochen folgende Mattigkeit und Schwächeperioden verhinderten somit den geplanten glanzvollen Auftritt bei der „Hel van Groesbeek“, meinem Heimrennen. Während Daniel über die Langdistanz bereits eine grandiose Frühform präsentierte, gab ich bei meinem ersten Saisonhöhepunkt, nach zwei von drei Runden völlig entkräftet auf.

Was nun folgte, war eine Achterbahnfahrt der Leistungen und Gefühle. Auf der Firma gab es viel zu tun und ich habe es nie geschafft, die fehlenden 4-5 Wochen fehlenden konsistenten Trainings von März und April nachzuholen. Nun bin ich in zwischen ja ein alter Hase und bekomme es durchaus hin, mich auch mit suboptimaler Vorbereitung in Form zu bringen.

Die Zielabfahrt in der ersten Runde trocken und griffig, dafür mit Stau.

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Garmin Edge 810

Im Mai hatte sich -pünktlich zu meinem Elsass-Urlaub- der Garmin Edge 800 verabschiedet. Nachdem er bereits schon einmal wegen einer defekten USB-Buchse getauscht wurde (unkompliziert binnen drei Tagen), hatte sich jetzt das Betriebssystem so nachhaltig weg gehangen, das der Garmin Edge 800 nicht mich hoch fuhr. Alle Resetversuche blieben ergebnislos. Das passierte eben auf der letzten Probefahrt vor dem Urlaub. Und weil es vor dem Urlaub ja nicht stressig genug ist, fuhr ich noch wacker bei STEC-Sports vorbei um Ersatz zu beschaffen. Der Garmin 800 war nicht mehr auf Lager, so das ich mir einen 810er gönnen musste.

Gastbeitrag von © FREISTAAT Markus

Im Vorfeld hatte ich mir natürlich schon mal den Garmin Edge 810 angesehen, aber erstens hatte ich ja den Garmin Edge 800 und zweitens gab es am Garmin Edge 810 nichts, was mich ansprechen wollte. Der ganze Social-Media-in-Echtzeit-Kram ist in meinen Augen eh für den Fuß und frisst nur zusätzlich Akku, sowohl beim Garmin Gerät selbst als auch beim iPhone.

Gewünscht hätte ich mir eine längere Akkulaufzeit, einen schnelleren Prozessor, ein besseres Display und ggf. eine verbesserte Menuführung. Ok, gibt’s jetzt nun mal nicht. Zum Einrichten hatte ich aus besagten Gründen ja nicht viel Zeit. Die Menuführung des Garmin Edge 810 ist in meinen Augen noch etwas schlechter als beim Garmin Edge 800 und die war schon nicht so toll. Mit Hilfe des Handbuches gelang es dann einigermaßen schmerzfrei die Grundeinstellungen und Datenfenster ein zu richten.

Schön ist das man jetzt 5 Fahrräder namentlich mit entsprechenden Datenfeldern vor definieren kann. Ansonsten gibt’s keine signifikanten Neuerrungen. Ok, der Garmin Edge 810 kann jetzt Bluetooth, um mit dem Mobiltelefon sein Ding zu machen und man kann seine Daten jetzt kabellos zum Rechner übertragen. Einen besonderen Mehrwert sehe ich darin nicht, schließlich muss der Garmin Edge 810 für den Strom eh irgendwo an geklemmt werden, dabei kann ich dann auch die Daten rüber schieben.

Der Pulsgurt ist der gleiche wie beim Garmin Edge 800; warum auch nicht? Den finde ich eigentlich ganz gut. Dass die Halterung die gleiche geblieben ist, ist auch sehr löblich.

Im Juni ließ ich mich dann das erste Mal navigieren, es war einen Strecke von 70km. Einstellung war auf asphaltierte Strecke gesetzt und los ging´s. Nach 50km dann ein Freeze, den ich erst bemerkte als ich mit dem Rennrad mitten im Wald auf eindeutig unbefestigten Wegen stand. Kann ja mal vorkommen und ich hätte ja auch selber besser aufpassen können. Danach brauchte der Garmin Edge 800 aber sage und schreibe 12 Minuten, um wieder GPS Empfang zu haben. Mittlerweile war ich auch wieder aus dem Wald raus und freier wird der Blick zum Satelliten nicht mehr. 10 Minuten später schaltete er sich dann komplett und ohne Vorwarnung einfach ganz aus. Nach dem wiederholten Anschalten verlief der Rest der Strecke dann ohne Probleme. Das war schon ärgerlich aber die reine Navigation-Funktion nutze ich fast nie. Schon der Garmin Edge 800 mochte es ja nicht so gerne, wenn er sagen musste wo es lang geht, wenn es mehr als 50km waren.

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