Training

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Wiederaufnahme des Vereinssports in NRW

Gute Neuigkeiten für uns und allen anderen Vereinssportler/innen aus Nordrhein Westfalen, denn seit dem 07. Mai darf draußen wieder gemeinsam trainiert werden. Selbstverständlich unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln dürfen wir gemäß der Übergangsregeln des BDR mit bis zu 5 Personen zusammen trainieren.

Während das Land NRW in der Verordnung sehr wage bleibt, wieviele Menschen gemeinsam trainieren dürfen, greifen hier für uns die Empfehlungen des BDR aus den Übergangsregeln zur Wiederaufnahme des Radsports und die zehn. Leitplanken des DOSB.

Beim kontaktfreien Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport auf und in öffentlichen oder privaten Sportanlagen sowie im öffentlichen Raum sind geeignete Vorkeh- rungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Abstands von mindestens 1,5 Metern zwischen Personen (auch in Warteschlangen) si- cherzustellen. Die Nutzung von Dusch- und Waschräumen, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstigen Gemeinschaftsräumen sowie das Betreten der Sportanlage durch Zuschauer sind bis auf weiteres untersagt; bei Kindern bis 14 Jahren ist das Betreten der Sportanlage durch je- weils eine erwachsene Begleitperson zulässig.

Verordnung des Landes NRW §9 Sport Absatz 4
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BDR veröffentlicht Übergangsregeln für verantwortungsvolles Sporttreiben

In Deutschland soll das vereinsbasierte Sporttreiben wieder aufgenommen werden. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat gemeinsam mit seinen Mitgliedsorganisationen einen klar strukturierten Weg aufgezeigt, wie unter Berücksichtigung der zehn DOSB-Leitplanken und der sportartspezifischen Übergangsregeln der Fachverbände ein verantwortungsvolles Sporttreiben wieder möglich ist. Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) hat jetzt seine Übergangsregeln veröffentlicht.

In einer Pressemitteilung veröffentlichte der BDR Übergangsregeln für die Wiederaufnahme aller Radsport Disziplinen. Bereits am 28.04 wurden die zehn Leitplanken des DOSB und die Übergangsregeln der Fachsportverbände als Grundlage für den Wiedereinstieg in den Vereinssport durch die Sportministerkonferenz der Länder anerkannt. Voraussetzung zur Umsetzung sind Lockerungen der Verordnungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Eine Entscheidung seitens der Politik steht noch aus und wird für den kommenden Mittwoch erwartet.

Entsprechende Lockerungen vorausgesetzt wäre mit den Übergangsregeln die Aufnahme des organisierten (Vereins)Trainings möglich. Natürlich sind die DOSB-Leitplanken sowie die nötigen Abstands- und Hygieneregeln zu beachten. Die Trainingsgruppen dürfen im Mountainbike Bereich maximal 5 Personen umfassen. Für unseren Verein bedeutet dies bereits, dass weniger als die Hälfte der Mitglieder an den gemeinsamen Trainings teilnehmen darf.

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At the Gym – Teil 1

Eines haben wir alle gemeinsam: unsere liebsten Trainingseinheiten absolvieren wir natürlich im Sattel. Am liebsten draußen bei herrlichstem Radwetter. Dies wird in den nächsten Monaten erfahrungsgemäß seltener vorkommen. So stehen neben Fahrten im Matsch bei 3 Grad und Regen auch Indooreinheiten auf unseren Plänen. Und zwar nicht nur auf der Rolle, sondern auch abseits des Rads.

Und da wird es interessant. Denn obwohl uns die Lust am Radfahren eint, beim Kraft-, Koordinations- oder Ausdauertraining auf der Matte ticken wir alle etwas anders. Unsere unterschiedlichen Ansätze hierbei stellen wir Euch in den kommenden Wochen vor: in unserer Serie „At the Gym“. Den Anfang macht unser Neuling Sebastian.

Ich muss zugeben, dass ich bis vor einem Jahr nur sporadisch Einheiten ohne Rad auf meinem Plan hatte. Mal ein paar Wochen Übungen im Studio oder ab und zu Einheiten mit dem Slingtrainer. Im letzten Herbst hat mich dann ein Hexenschuss während einer Radtour aus dem Sattel geholt, woraufhin ich mit meiner Osteopathin ein rückenkräftigendes Programm zusammengestellt habe. Hierzu habe ich dann später das Programm von Tom Danielson und Allison Westfahl, „Core-Training für Radsportler“ hinzugenommen. Dies und mein Rehaprogramm nach einem Bandscheibenvorfall Anfang 2019 haben meinen Blick auf das Training stark verändert. Kraft und Stabilität können so falsch doch gar nicht sein.

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Ernährung im Grundlagentraining

Ohne Mampf kein Dampf – ohne Fett keine Fettverbrennung? Das Grundlagentraining, also das Training der aeroben Leistungsfähigkeit, macht eigentlich jeder von uns.

Die Grundlagenausdauer heißt nicht umsonst so. Es geht hierbei darum eine Grundlage zu legen, eine Grundlage, auf der man dann mit qualitativem Training und Wettkämpfen aufbauen kann.

Die Grundlage spielt somit in der Saisonvorbereitung eine entscheidende Rolle und beeinflusst direkt die Leistungsfähigkeit im Rennen sowie im Verlauf der Saison. Ich als Profi lege natürlich einen großen Wert auf die Verbesserung der Grundlage und trainiere eigentlich selbstverständlich in diesem Bereich.

Rampen Coffee & Chainrings - Trainingstagebuch Vogesen Tag 3 - Col de Freland

Die Gang in den Bergen – Trainingstagebuch Vogesen Tag 3

23. Mai 2018 – Es ist Mittwoch, es ist Bergfest. Nachdem wir gestern am Dienstag unseren Ruhetag nach der Hagelschlacht eingelegt haben, ist der Plan heute früh wieder aufs Rennrad zu steigen und eine Runde durch die Berge zu drehen. Gut woanders kämen wir, seien wir ehrlich, sowieso nicht wirklich hin, ohne uns noch weiter zu verausgaben.

Leider kommen wir nicht dazu, den Plan so wie er gedacht war, in die Tat umzusetzen, denn Maren muss leider mit einem kaputten Magen aussetzen. Irgendwas im Müsli hat sie ausgeknockt. Und so suche ich mit Markus Hilfe eine schöne Route aus und setze mich allein auf mein Schatzi. 42 Kilometer mit etwa 1.200 Höhenmetern sollen es schließlich werden.

Coffee & Chainrings - Trainingstagebuch Vogesen Tag 2-min

Die Gang in den Bergen – Trainingstagebuch Vogesen Tag 2

21. Mai 2018 – Wenn ich geglaubt hatte knapp 1.000 Höhenmeter auf 57 Kilometern wären viel, dann wurde ich heute eines besseren belehrt! Im dreier Team geht es um kurz nach 11 Uhr in einer leicht anderen Zusammensetzung wieder auf die Straße. Daniel, ein Freund von Maren kommt uns aus Freiburg besuchen und wir planen 87 Kilometer mit etwa 2.000 Höhenmetern.

Anders als gestern geht es für uns direkt bergauf. Und OH MEIN GOTT ich spüre meine Beine vom ersten Kurbelanschlag an. Die Oberschenkel wären lieber eingewickelt in einer warmen Decke auf der Couch geblieben und meine Knie zwicken als hätte jemand Reißnägel reingehauen. Na gut … letzteres ist dezent übertrieben aber vielleicht verdeutlicht es meine Gefühle gegenüber dieser Steigung. Außerdem fahre ich heute das erste mal getaped. Markus hat mich und meine Knie mit hübschem blauen Klebeband versorgt, damit ich ohne Schmerzen die Berge rauf komme. Hat wohl nicht geklappt.