Vorschau Bike Festival Willingen

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Endlich wieder Bike Festival in Willingen! Grundsätzlich ist das Event fester Bestandteil des Coffee & Chainrings Rennkalenders, allerdings musste das Festival, wie so viele in den letzten 2 Jahren, aufgrund der allgemeinen Umstände abgesagt werden. Umso größer ist jetzt die Motivation und Freude endlich wieder die Höhen des Eimberg, des Ettelsberg und Langenberg zu erklimmen. Dabei sind die Voraussetzungen und Ambitionen unserer Rennfahrer höchst unterschiedlich. Wer Höchstleistung bring wird und wer eher in der Kategorie #mimimi einzuordnenden ist, lest Ihr in unserer Event-Vorschau.

Das Bike Festival Willingen wird das erste Event in diesem Jahr, an dem mehrere Vereinsmitglieder teilnehmen werden. Dabei sind die Voraussetzungen unterschiedlich. Während die eine Hälfte der Athleten das Rennen als Vorbereitung und Test für die BIKE Transalp nutzt, ist es für die andere Hälfte eine Standortbestimmung, wo die Leistung nach der Coronainfektion liegt.

Dany

Dany hat grundsätzlich die besten Voraussetzungen um ein gutes Ergebnis zu erzielen, liegt doch mit dem SKS Bike Marathon der erste Start erst 3 Wochen zurück. Dabei konnte er die vereinsinterne Konkurrenz mit einem 10. Platz in der Altersklasse und dem 27. Platz gesamt in Schrecken versetzen. Und um dem noch einen darauf zu setzen, flog er beim Arnsberger MTB Marathon am letzten Wochenende auf den 8. Platz. Eigentlich sollte er jetzt seine Serie fortsetzen, aber leider kann er aufgrund von verschiedenen Umständen in Willingen nicht starten. Die Absage mit #mimimi zu verurteilen wäre unfair, denn Dany hat echt viel um die Ohren.

Tim

Tim hat die Coronainfektion sehr gut verarbeitet und hat schon einige Großtaten vollbracht. Der Langstreckenspezialist ist von seiner Heimat aus über 220 km in den Urlaub nach Ameland gefahren und hat mit Team-Partner Schildi den Stoneman Arduenna mit einem goldenen Stein gekrönt. Das Bike Festival wird sein erster Renneinsatz in dieser Saison, leider ohne Transalp-Partner Schildi. „Ein komisches Gefühl, Schildi nicht an meiner Seite zu haben!“

Tim nimmt das Rennen der längsten Variante mit 119 km und 3300 hm als Test für die kommende BIKE Transalp. Dabei wird unter Vollgas das Setup von Material und Trinkrucksack getestet. Außerdem wird die Energieversorgung rein über flüssige Nahrungsmittel erfolgen. Die Vorzeichen stehen hervorragend für eine Top-Platzierung, denn die Motivation ist auf 100 %.

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Thomas und Axel

Auch Thomas T-Racer und sein Bruder Axel nehmen das Bike Festival als Test für die Transalp, bei der die Brüder als Team antreten werden. Axel behauptet zwar etwas im Trainingsrückstand zu sein, das Ergebnis bei seinem Saisonauftakt bei der Tour d’Energie in Göttingen zeigt aber, dass er mit seinem Bruder auf einem Niveau fährt. Lagen die beiden doch in der Wertung nur etwa 2 Minuten auseinander. Unser T-Racer stand schon eine Woche später in Riva an der Startlinie und das Ergebnis zeigt, dass auch er die Coronainfektion gut überstanden hat und die Formkurve ansteigt. Die Brüder werden auf der 88 km Strecke mit 2400 hm an den Feinheiten der Zusammenarbeit feilen, um ein Top-Ergebnis bei der Transalp zu erreichen.

Thomas:
„Seit Jahren fester Bestandteil meines Wettkampfplans ist die Teilnahme am Bike Marathon in Willingen. Auf der mittleren Runde wird die aktuelle Leistungsfähigkeit getestet und die Form für die großen Alpenevents im Sommer weiter vorangetrieben. 2022 als Teil der Mannschaft von Coffee & Chainrings ist die Motivation doppelt hoch ein gutes Ergebnis abzuliefern. Der diesjährige Start steht aber auch unter dem Motto „Zwei Brüder auf dem Weg zur Transalp“, wo ich mit meinem Bruder Axel als Team starten werde und soll dazu dienen, die Leistung der Teampartner aufeinander abzustimmen.“

Axel:
„Dieses Jahr hat mich mein Bruder T-Racer dazu gebracht, mit ihm gemeinsam für das Team Coffee & Chainrings an der Transalp teilzunehmen. Leider habe ich bislang etwas Trainingsrückstand auf meinen Bruder. In den verbleibenden 8 Wochen bis zum Start will ich diesen versuchen auszugleichen und etwas Wettkampfhärte zu bekommen. Dazu ist die Mittelstrecke in Willingen mit ihrem anspruchsvollen Profil gut geeignet und ich bin gespannt, wie wir uns dort schlagen werden.“

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Dominik und Ansgar

Die Niederkrüchtener Orts-Sport-Gruppe hängt noch etwas in den Seilen. Die Wettkampfvorbereitung lief grundsätzlich optimal, bis Corona bei beiden fast gleichzeitig einen Trainingstopp verursachte. So wird das Event in Willingen eine Standortbestimmung werden, was aus dem Wintertraining noch übrig geblieben ist. Bei Dominik kam zum Unglück auch noch Pech dazu, denn sein Material versagt nach und nach den Dienst. Ein Kapitalschaden am Antrieb des Rennrades und eine undichte Bremse am Mountainbike machen es schwer, den geregelten Trainingsplan nach der Infektion aufzunehmen. Außerdem legt er sich regelmäßig selbst Steine in den Weg, mal ist es ein verspannter Nacken, mal ein Fehltritt bei Fußball spielen mit dem Neffen. Da zeigt sich wieder mal: Schuster bleib bei deinen Leisten! Allerdings lassen seine Trainingsergebnisse trotzdem aufhorchen. Da er seine Trainingseinheiten nicht veröffentlicht, hat Ansgar exklusiven Einblick und die letzte lange Trainingseinheit verspricht ein hohes Leistungsniveau von Dominik.

Beide Sportler sind die Trainingsaufnahme sehr vorsichtig angegangen und haben wochenlang nur Grundlageneinheiten absolviert, bis vom Kardiologen die Funktion des Herz/Kreislaufsystems gecheckt war. Es stehen quasi noch keine Höhenmeter in den Trainingsbüchern, deshalb sind beide eher skeptisch eine gute Leistung in Willingen bringen zu können. Allerdings ist die Motivation und Vorfreude groß. Gemeldet sind beide für die 88 km Strecke mit 2400 hm, allerdings sind sich beide einig nach der kurzen Strecke 53 km den Weg ins Ziel zu wählen. Man sollte allerdings im Hinterkopf behalten, dass beide Meister des Understatements sind. Gerade Dominik mit seiner jugendlichen Grundfitness hat den Hang zum Jammern und Tiefstapeln.

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Wir freuen uns alle sehr auf das Bike Festival Willingen, dort ein paar Rennkilometer zu sammeln und über die Expo zu schlendern und hoffentlich auch einige von Euch zum Plaudern dort zu treffen! Und denkt immer daran: „Kette rechts und einen guten Kaffee!“

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